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FAQ - oft gestellte Fragen

1. Verschicken Sie auch Ware?
2. Wie kann ich / können Sie mein beschädigtes Porzellan reparieren?
3. Haben Sie auch alte Porzellanserien, die nicht mehr hergestellt werden?
4. Warum ist manches Porzellan so teuer und anderes, das genau so aussieht, viel billiger?
5. Wie bekomme ich mein Porzellan wieder sauber?

 

1. Verschicken Sie auch Ware?

Ja, wir senden Ihnen auch gerne Ware zu. Wir berechnen das anfallende Porto und liefern gegen Vorkasse.

Dazu benötigen wir eine Bestellung von Ihnen per Telefon, Fax oder Mail (Kontaktdaten siehe unter Kontakt), in der Sie uns mitteilen, was Sie gerne haben möchten, und in der Sie auch Ihre Adresse angeben.

Wir schicken Ihnen dann eine Rechnung, in der Sie unsere Kontodaten finden. Nach Eingang des Rechnungsbetrages auf unserem Konto senden wir die Ware dann sofort an Sie ab.

Sollten wir das Gewünschte nicht oder nur teilweise vorrätig haben, teilen wir Ihnen das natürlich vorab mit, ebenso den voraussichtlichen Liefertermin. Sie können dann entscheiden, ob Sie auf die Ware warten möchten (und natürlich auch erst dann zahlen, wenn wir Ihnen den Wareneingang mitteilen) oder sich anderweitig danach umschauen wollen.

 

2. Wie kann ich / können Sie mein beschädigtes Porzellan reparieren?

Wenn es sich nur um einen Ziergegenstand handelt, der nicht zum täglichen Gebrauch genutzt wird und auch nicht mit Lebensmitteln in Berührung kommt, können Sie Porzellan am besten mit 2-Komponenten-Kleber aus dem Baumarkt kleben.

Bei Porzellan, das wirklich benutzt wird und mit Lebensmitteln (und dadurch auch regelmäßig mit Spülwasser) in Kontakt kommt, macht nur die Reparatur durch einen Fachmann Sinn. Das machen aber nicht wir, sondern in Düsseldorf zum Beispiel:

www.porzellanreparatur.de

 

3. Haben Sie auch alte Porzellanserien, die nicht mehr hergestellt werden?

Nein! Wir führen nur reguläres, aktuell produziertes Porzellan im Sortiment. Hin und wieder kaufen wir natürlich auch Sonderposten aus Überproduktionen oder eben Restbestände von alten Serien auf, aber dabei handelt es sich um Einzelteile und kein Ersatzlager für ausgelaufene Serien.

Es gibt jedoch Anbieter, die sich auf den Handel mit diesem sonst nicht mehr erhältlichen Geschirr spezialisiert haben:

www.porzellan-simon.de

www.geschirrboerse.de

www.kaennchen.de

 

4. Warum ist manches Porzellan so teuer und anderes, das genau so aussieht, viel billiger?

Natürlich kann man immer mal ein Schnäppchen aus Restposten, Überproduktionen, Ausverkäufen oder einfach Sonderangeboten machen. Doch generell gilt:

Jede Qualität hat ihren Preis!

Was beim ersten, oberflächlichen Betrachten ohne Vorkenntnisse gleich erscheint, muß es bei genauerem Hinsehen und mit zusätzlichen Informationen nicht sein.

Der Preis und die Qualität eines Porzellans hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab:

Aussehen

Wie fein/ebenmäßig/transparent ist der Scherben? Wie glatt/weiß/glänzend ist die Glasur?

Wie ausgefallen ist das Design? Ist die Form extravagant und damit schwierig in der Herstellung oder eine schlichte, runde Form, von Maschinen leicht zu bewältigen? Hat ein Designer monatelang an der perfekten Form getüftelt, immer wieder neue Muster von Hand angefertigt, um am Ende ein optisch und haptisch ansprechendes Produkt zu gestalten? Oder hat man ein bestehendes Design schlampig kopiert und nur so viel verändert, daß der Vorwurf des Plagiats entkräftet wird?

Herstellung: Löhne

In Porzellan steckt viel Handarbeit! Selbst in den modernsten Produktionsanlagen ist der Mensch unverzichtbar. Und in Deutschland und Mitteleuropa bekommen die Menschen für ihre Arbeit faire Löhne und eine Absicherung durch Sozialleistungen. Das ist nicht in allen Ländern der Welt selbstverständlich.

Herstellung: Umwelt

Porzellan wird aus Rohstoffen hergestellt und unter hohem Energieaufwand stundenlang bei über 1000 Grad gebrannt. Die Art und Weise, wie die Erden abgebaut werden und die Landschaft nach dem Abbau hinterlassen wird, wie schonend oder verschwendend Ressourcen wie beispielsweise Wasser bei der Produktion verwendet werden, wieviele Giftstoffe bei der Herstellung von Porzellan und Glasuren entstehen und wie diese entsorgt werden, wieviel Energie der Brennvorgang verschlingt und aus welchen Quellen diese Energie stammt, ob Abgase gefiltert und Abfälle recycelt werden - das alles fließt in den Preis des Endproduktes ein. Deutsche Unternehmen beachten vorbildlich ökologische Standards zur umweltschonenden Herstellung. Dies senkt den Preis, den künftige Generationen für heutige Produktion zahlen müssen.

Haltbarkeit

Porzellan ist nicht gleich Porzellan. Je nach Zusammensetzung der Porzellanmasse und nach Höhe der Brenntemperatur ist es schlagfester oder spröder, ebenso wie die Glasur dauerhafter kratzfest oder weicher sein kann. Deutsche Porzellanhersteller haben meist über hundertjährige Tradition in der Herstellung gleichbeibend hoher Qualität.

Neugierig geworden? Mehr zur interessanten Porzellanherstellung und -geschichte finden Sie hier:

www.seltmann-weiden.com/sw_de/sw/service/index.htm

 

5. Wie bekome ich mein Geschirr wieder sauber?

Kaffeerückstände und Tee-Ablagerungen entfernt man am besten, indem man eine Gebißreiniger-Tablette in der betroffenen Tasse oder Kanne auflöst und die Beläge über Nacht darin einweicht. So kann man auch schwer manuell zu reinigende Gefäße, vor allem Vasen und Karaffen, wieder sauber bekommen!

Ein verbreitetes Problem sind graue Striche auf Tellern. Meist handelt es sich dabei nicht um Schäden der Glasur (Kratzer lassen sich leicht durch Drübergleiten mit dem Fingernagel ertasten), sondern um Metallabrieb des Bestecks. Vor allem bei einfachen Monoblock-Messern, deren Klinge nicht aus härterem Messerstahl geschmiedet sondern in einem Stück aus normalem Besteckstahl geformt wurde, können beim Schneiden auf dem Teller feine Spuren durch Abrieb des weicheren Metalls auf der härteren Porzellanglasur entstehen. Diese Spuren lassen sich mit Metallpolituren, z.B. Stahlfix oder Sidol wieder von der Tellerglasur auspolieren.

Viele Flecken oder Verfärbungen, die als Glasurschäden angesehen werden, sind Rückstände, die beim normalen Spülen, vor allem von Spülmaschinen, nicht entfernt werden können. Diese lassen sich (vorsichtig!) mit Scheuerpulver und Wasser entfernen. Da Scheuerpulver allerdings Schleifpartikel enthält, sollte man es mit dem Scheuern nicht übertreiben, um die Glasur nicht dadurch erst zu beschädigen.

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